1 x Surfen für 900 Euro mit Vodafone

Spaßige Geschichte in Sachen Equipment: Nachdem ich einigermaßen viel unterwegs bin, gehört die UMTS-Karte zum unverzichtbaren Standard. Natürlich verbrauche ich im Regelfall nicht allzuviele Daten mit der Karte, weil mir erstens UMTS zum vernünftigen Arbeiten zu lahm und auch zu teuer ist. Deswegen einen Tarif gebucht, der mir vernünftiges Abriufen der Mails und das Checken der täglichen Onlineseiten erlaubt. Keine Downloads und ähnlichen Kram. Das ging jetzt auch über einige Monate gut, meistens blieb ich weit unterhalb der tariflich festgelegten Menge.

Bis jetzt. Gestern kam die neueste Abrechnung, in der ich die sagenhafte Menge eines 512-MB-USB-Sticks mehr verbraucht hatte als tariflich vereinbart. Nach Vorstellung von Vodafone sollen das jetzt die teuersten Megabyte meines Lebens werden: 897,95 Euro hätte man dort jetzt gerne für diese Überschreitung des vereinbarten Volumens, und das ist kein Witz, wie mir eine Dame der Hotline versicherte. Jedes MB mehr kostet nämlich so ca. 1,35 Euro und man hält einen solchen Vertrag weder für sittenwidrig noch für kundenfeindlich noch für Wucher. Nein, bei Vodafone hält man knapp 900 Euro für ein Datenvolumen von rund 700 MB für – ganz normal.

Nachdem sich das ein klitzekleines bisschen von meinen preislichen Vorstellungen für die Datenmenge einer CD unterscheidet, werden wir jetzt ein wenig Ärger miteinander haben, Vodafone und ich. 

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8 Kommentare

  1. Ich bin ja auch ein häufiger Nutzer der UMTS-Karte und ich verwende das Ding auch im Ausland, da wird der Spaß auch mal schnell teuer, aber 900 € für die von Dir genannte Summe ist verdammt teuer.

    Welchen Tarif hast Du bei Vodafone?

    Ich hatte mal ein ähnliches Erlebni als ich noch für eine Festnetztochetr von Vodafone gearbeitet habe, da hatte ein Kollegin bei den Kollegen von der mobilen Abteilung den falschen Tarif bestellt. Damals bin ich noch mit dem Handymodem online gegangen, klappte immer dann wenn man direkt neben einem Funkmast sein Quartier aufgeschlagen hatte.

    Die Kollegin hatte also den falschen tarif gebucht, wusste damals nur keiner, und wir fuhren für eine Woche auf eine Messe. Nach der Messe hockten wir dann schön im Büro, bis plötzlich unser Abteilungsleiter im Büro stand und mich fragte was ich den bitte für 2.500 DM mit dem Firmenhandy angestellt hätte?

    Du hast richtig gelesen: 2.500 DM für ein bißchen Mails lesen, keine Filme runterladen, keine Webseiten wie flickr oder so angeschaut (hat es damals auch noch nicht gegegebn), nur ein wenig Mails und schon 2.500 DM weg.

    Vodafoen hat seiner eigenen Tochter, meines Wissens, die Kohle nicht erlassen. Tarif sei Tarif.

    In dem Fall wohl auch linkte Tasche rechte Tasche.

    Viel Erfolg bei Deinem Streit mit den Vodafonisten.

  2. Ich nehme an, so werden die bei mir auch argumentieren. Tarif ist Tarif. Selbst schuld. Trotzdem, da gehts ums Prinzip. Und ich zahle aus Prinzip keine 900 Euro für alberne 600 MB.

    Aber was weiß man schon. Bisher zieht Vodafone es ja vor, einfach gar nicht zu antworten.

  3. Hallo!
    Ich habe ein ähnliches Problem ,da ich mit meiner UMTS Karte im Vodafone Netz im europäischen Ausland ins Internet für genau 35 Minuten gegangen bin im Uplink ca 4 Milionen Byte und im Downlink 16Millionen Byte erzeugt habe und nun einen Preis von 658,3o Euro netto bezahlen soll. Ich will nun wegen Wuchers klagen und wäre interessiert ob jemand anders mit Vodafone schon seine Erfahrung gemacht hat.
    Mit freundlichen Gruß
    J.B.

  4. An die Klage wegen Wuchers hänge ich mich sofort dran. Das habe ich Vodafone übrigens auch geschrieben…vermutlich nehmen die an, da komme eh nix, weder von mir noch von anderen. Wenn die sich da mal nicht täuschen.

    Ansonsten verweise ich auf den Vorgänger-Kommentar. Und bei Spiegel Online stand mal ne Geschichte, da hat wohl ein Redakteur von denen bei der Tour de France seine UMTS-Karte von Vodafone benutzt und am Ende eine rechnung von mehreren tausend Euro. Keine Ausnahme also, die Wegelagerei, die Vodafone betreibt. Ein Grund mehr, denen eine überzubraten.

  5. Sorry, selber Schuld. Wenn ich Dienste bei einem Betreiber oder Provider nutze informiere ich mich doch nach den Preisen oder wählst Du Deinen Sprachtarif auch einfach so oder passt Du vielleicht auch Deinem Verbrauchsverhalten an?
    Oder anderes Beispiel: Ihn den guten analog Zeiten, hast Du je Dich auch sicherlich Informiert was die Minute bzw. MB Kostet bevor Du Dich für einen Anbieter entschieden hast.

  6. Mir steht wohl auch ein Rechtsstreit mit Vodafone bevor. Meine Neugier, doch mal meine eMails mit dem Handy zu checken wurde sofort bestraft. Ich habe keine drei Minuten GPRS genutzt und nun soll ich über 500 Euro zahlen! Das kann nur ein technisches Phänomen meines Handys sein – wer juristische Erfahrungen mit Vodafone hat, ich bin für Hinweise dankbar..

  7. Bin per Zufall auf die Seite gekommen. Bitte mailt mir mehr von solchen „Zufällen“.
    Ich kann euch nur sagen, das sind keine Zufälle. Bewußte Irreführung nennt man das.
    Einige Kollegen arbeiten mit AIR-Time Provis.
    Je mehr der Kunde zahlt, um so mehr verdient der Verkäufer oder Berater.
    Außerdem werden solche Tarife dem Kunden verschwiegen. Oftmals extra günstig gebucht, damit die folge kosten hoch sind. ich bin auf der suche nach solchen themen.
    Bereite einen riesigen Rechstreit gegen Vodafone vor. Ihr werdet alle davon lesen können. ca. 2 wochen

  8. Traffic Überschreitung mit UMTS. Wir sollen 2000 € nachzahlen. Die haben schmerzen.

    nix gibs.

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