Klartext online

Zugegeben, vor diesem Projekt war mir etwas mulmig: Wenn man Jahr und Tag vor sich hinbloggt und (gelegentlich) etwas ungnädig Projekte anderer begutachtet, dann ist es umso schwieriger, wenn man selber den Beweis antreten soll, dass man es anders (und vermutlich wohl auch besser) machen kann.

Passiert ist das Folgende: An der DJS ist die Ausbildung seit Jahr und Tag in drei bzw. vier Blöcke aufgeteilt: Print, Radio, Fernsehen – und seit einigen Jahren auch Online/Multimedia. Irgendwann im vergangenen Jahr entstand die Idee, dass es irgendwie unsinnig sei, wenn man den allergrößten Teil der Ausbidung quasi analog absolviert und dann noch einen kleinen digitalen Appendix dran hängt. Logische Konsequenz: Multimediales Arbeiten muss sich konsequent durch die Ausbildung ziehen. Erster Schritt: Das Print-Magazin „Klartext“, das jede Klasse im Zuge der Printausbildung erstellt, gibt es jetzt auch als Online-Erweiterung und wird künftig von jeder Klasse mit jeder neuen Ausgabe erstellt.

Wer sich beim Betrachten der Seite etwas wundern sollte, warum der Name „Klartext“ so wenig auftaucht: Ausgerechnet die erste Ausgabe, die von der Online-Seite begleitet wird, war ein Spin-off von Klartext, mit Namen Silber, ein Zielgruppenheft für die Generation 50 +. Allerdings finde ich, dass die 46 B der DJS ziemlich toll gezeigt hat, dass Medien für 50 + überhaupt nichts Angestaubtes, Betuliches, Langweiliges an sich haben müssen.

Weitere Anmerkung: Zum Zeitpunkt des Zusammenbaus dieser Seiten war die Klasse weder in Radio- noch Fernsehausbildung. Audiovisuelle Elemente kommen deswegen eher sparsam vor (das wird in einem späteren Projekt nachgeholt). Und nachdem man ja immer ales noch einen Tick besser machen kann, freue ich mich sehr über Feedback…

Wer wissen will, wer hinter dem Projekt steht: Hier finden Sie die Redaktion. Die Chefredaktion des Heftes hatten Moritz Baumstieger und Johanna Schoener, Lea Hampel war die allesverantwortliche Onlinefrau. Und ohne Johannes Ewald, der sich um die Technik kümmerte, hätte das alles eh nicht funktioniert. Danke euch allen.

Update, 12.12.: Dieser Beitrag war bereits einmal online, danach habe ich ihn noch einmal zwei Tage runtergenommen. Grund war, dass das Projekt Klartext tatsächlich noch ein paar Baustellen aufwies, die wir schließen wollten. Insofern: Schneller gebloggt als gedacht, das alte Phänomen.

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4 Kommentare

  1. Ui ui ui, an dem Spruch „Eigenlob stinkt“ ist vielleicht doch was dran. Die Webseite ist zwar schön gemacht – aber offenbar noch nicht fertig. Der Link auf die Fortsetzung der Selbstmord-Geschicht führt ins Leere und die Fortsetzung von Mike Krügers Interview lautet
    „Mike Krüger ist blablablabla

    Interview: Gordon Repinski

    Fragen in Fett

    Antworten nicht fett“

    (http://klartext-magazin.de/?p=296)

    Da muss wohl noch mal jemand ran…

  2. Wobei: „Mike Krüger ist blablabla“ finde ich eigentlich sehr treffend. Da müsste man nichts mehr hinzufügen.

    Aber den Artikel über die Familie würde ich gerne noch lesen. Kommt er noch vollständig online?

  3. Klare Geschichte: Entweder kommen Sachen komplett online oder aber wir lassen sie weg (bei manchen Bildern haben wir leider keine Onlinerechte). Aber wir fixen niemanden an und sagen dann: ällerbätsch, für den Rest musst du dir die Printausgabe besorgen.

    Wie gesagt, das ist ein Ausbildungsprojekt, keines, an dem eine Redaktion 24 Stunden rund um die Uhr arbeiten kann. Insofern: noch ein bisschen Nachsicht, was verbesserunsgwürdig ist, wird verbessert. Danke trotzdem fürs Feedback.

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