Landeklappen mit dem Handy steuern

Ab und an sitze ich vor dem Rechner und denke mir: Warum zum Teufel mag ich FAZ.net und warum habe ich, trotz aller Bemühungen, es gut zu finden, bei sueddeutsche.de immer das Gefühl, irgendwas fühlt sich nicht richtig an?

Dann heute Folgendes in der Titanic gefunden – und beschlossen, dass ich zwar weiterhin treuer SZ-Leser bleibe, aber mich beim Onlineauftritt damit abfinde, dass es wohl einfach so ist wie es ist. Oder ich verstehe den Humor nicht. Dass sich übrigens die „Witze“ in der von Bernd Graff verantworteten „Kultur“ fanden, nun ja…was soll man sagen?

Sueddeutsche.de!

Da soll einer noch mal behaupten, das Niveau des Internetjournalismus lasse zu wünschen übrig. Daß davon keine Rede sein kann, haben Deine »Gags für die Gruft« bewiesen, auf welche wir neulich in Deiner Kultur(!)-Rubrik stießen. Dort fanden sich unter dem Motto »Die witzigsten letzten Worte« die des Fluggastes: »Schau mal, Schatz, ich kann mit meinem Handy die Landeklappen steuern«, die des Briefträgers (»Braves Hundchen«) sowie die des Architekten in seinem neuen Rohbau (»Mir fällt da grad was ein«) – um nur mal die ersten drei von insgesamt 37 Spitzenwitzen zu zitieren. Uns fehlen da eigentlich nur noch die letzten Worte des SZ-Redakteurs: »Lieber Chef, ich bin hier, um seriösen Internetjournalismus zu betreiben!« –

aber das ist am Ende der größte Witz, nicht?

(Hier gibt´s übrigens noch mehr von den wunderbaren Briefen an die Leser.)

Und was die Kollegen der Titanic übersehen haben: Es gibt auch noch 23 ganz ulkige Witze über Männer, praktischerweise als Bildergalerie verpackt.

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