Vodafone: Schweigen als Methode

Ich weiß gar nicht, warum sie sich alle über Vodafones vermeintlich schlechte Kommunikation aufregen. Manchmal kommunizieren die da auch gar nicht, wenn sie keinen Bock haben.

Ich habe wegen einer Geschichte recherchiert, bei der es weniger um Upload-Generationen, als vielmehr um ziemlich üble Methoden geht, wie Vodafone ganz stinknormale Handy-Verbraucher aufs Kreuz legt. Drei Mails an die Presseabteilung. Keine Antwort.

Dann die Geschichte an Kollegen vom Bayerischen Fernsehen („Kontrovers“) abgegeben. Drei Mails auch vom Bayerischen Rundfunk an Vodafone. Antwort: Keine. Null. Rien. Nada.

Also, bevor die Herrschaften sich mit aufwendigem Schmarrn an der Generation Upload versuchen, Sätze kreieren wie „Sascha Lobo macht keine Werbung von Vodafone“ (ach…?) oder „Unser Daten-Tarife deckt derzeit schon eine breite Masse an Nutzungsszenarien ab“ (um eine Flatrate zu rechtfertigen, die keine Flatrate ist) — bevor also wieder so ein Kram erzählt wird, wäre es ja schon hübsch, wenn die Pressestelle auf ganz banale Fragen antworten würde. Interaktion mit dem User, Sie wissen schon.

Falls nein, müsste man direkt mal was über Vodafone schreiben (uploaden). In diesem Internet.

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4 Kommentare

  1. Hallo,

    wer auch immer hinter diesem Artikel steckt, hat doch ein ganz anderes Problem.
    Nur weil Vodafone jetzt durch die Werbung in aller Munde ist.
    Man sollte, wenn dann zumindest auch mal mehr über den Inhalt hier verlieren, als generell zu meckern.
    Dann empfehle ich mal die CT vor 2 Wochen zu lesen. Hier ist nämlich über die Flatrates der Mobilfunkbetreiber geschrieben worden.
    Das ist bei allen so ziemlich gleich.
    Und Abzocke gibt es, wenn überhaupt, auch bei anderen. Das ist hinlänglich bekannt.
    Zum Thema Abzocke möchte ich noch sagen, dass dieses meistens von Menschen kommt, die nicht das Kleingedruckte korrekt lesen.
    Da gibt es viele Unternehmen im Bereich Telekommunikation, Versicherung, etc., die sich mit derart globalen Behauptungen herumschlagen müssen.

    Ich würde also erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

  2. Ich weiß ja nicht so ganz, was das jetzt mit meiner Geschichte zu tun hat, aber nachdem Sie eine derart schöne Vodafone-IP haben, dann nochmal zur Erklärung ein paar Kleinigkeiten:

    Hinter den Einträgen meines Blogs „stecke“ ich meistens selber. Im Impressum oder in der Auorenzeile nachlesen reicht aus. Oder ganz generell sich mit Blogs beschäftigen, auch das könnte helfen.

    Könnten Sie mir dann bitte noch verraten, was das gezielte Schweigen einer Pressestelle mit „Kleingedrucktem“ in Verträgen zu tun haben könte?

    Und das Argument „Wenn andere abzocken, darf Vodafone das auch“, finden Sie das nicht selbst ein wenig, nunja, eigenartig?

  3. Das ist wirklich mal überhaupt kein Argument. Muss aber auch zustimmen, dass von Abzocke meist nur dahingehend die Rede sein kann, dass wichtige Bedingungen und Haken eben meist so gut wie möglich versteckt werden. Wenn man das schon Abzocke nennen will, ok, generell wird aber ja niemand betrogen. Trotzdem ist Vodafones-Kommunikationspolitik auch mir ein besonderer Dorn im Auge. Irgendeine Antwort wird man ja wohl erwarten dürfen und nachdem auch ich mehrmals im Regen stehengelassen wurde, habe ich schlussendlich auch den Anbieter gewechselt.

  4. Ging mir ähnlich. Mir ist schon klar, dass man sich möglicherweise streng juristisch genommen im Recht befinden kann – dennoch darf man doch bitte irgendeine Antwort erwarten. Vor allem von einem Unternehmen, das sich aktuell doch geriert wie der Erfinder der Transparenz 2.0. Dabei sind die noch um etliches verschlossener als die magentafarbenen Kollegen.

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