Passau – oder: Ein Tod mit Ankündigung

Geht es nach der Mehrzahl der Verleger, dann leidet das Zeitungsgeschäft in erster Linie unter ein paar Dingen, die man einfach nur abstellen muss — und alles wird wieder gut. Google, die öffentlich-rechtlichen Sender und die Kostenloskultur, der Geburtsfehler des Internet. Alles Dinge, für die man selber nichts kann, die man aber mit ein bisschen Lobbyarbeit und rigoroserem Umgang mit dem zahlungsunwilligen Leser beenden kann. Zeit also, um mal wieder einen kleinen Realitätscheck zu machen. Wir schalten hierfür nach längerer Pause mal wieder nach Passau (wie immer sei angemerkt: Passau ist nur ein Platzhalter, man könnte stattdessen auch eine ganze Menge anderer Namen einsetzen).

Fangen wir erstmal mit ein paar unschönen Zahlen an:

(Quelle: IVW)

Es geht den deutschen Tageszeitungen nicht gut. Nicht mal mehr der größte Optimist kommt angesichts dieser Entwicklung auf die Idee, den Blättern noch eine ernsthafte Chance zu geben, jemals wieder in Auflagengrößenordnungen zu kommen, die man noch im Jahr 2000 hatte. Man kann darüber debattieren, wie schnell oder langsam der Auflagenniedergang vonstatten gehen wird und man kann auch darüber reden,  wann der Rückgang vielleicht doch mal gstoppt wird. Dass es mit den Auflagen nochmal spürbar aufwärts geht, ist ausgeschlossen.

Die Passauer Neue Presse macht dabei keine Ausnahme, wenn man so will, ist sie also die stinknormalste Zeitung in ganz Deutschland. Zwischen dem 2. Quartal 2009 und dem Vergleichsquartal 2010 hat sie rund 1300 Abonnenten verloren,  die Zahl der verkauften Exemplare sank um rund 1700.  Das ist insofern unspektakulär, weil nichts anderes zu erwarten war. Zahlen wie diese hat man in Passau und andernorts inzwischen seit einigen Jahren auf dem Tisch liegen. Man kann sich allerdings leicht ausrechnen, was mittelfristig diese Zahlen auch für die wirklich relevanten Daten der Zeitung bedeuten: die Anzeigenumsätze. Weniger Reichweite, weniger Relevanz — weniger Anzeigen, weniger Erlöse.

(Quelle: IVW)

Es passiert dennoch — ungefähr nichts. Man hat einen wackeren Chefredakteur, der zum Amtsantritt im vergangenen März intern signalisiert hatte, verstanden zu haben: Lokal relevanter wolle man werden, mehr Heimat, weniger große Welt.  Und vernetzen wolle man sich, Online sollte eine wichtige Säule des gesamtpublizistischen Konzepts werden. Man setzte sogar einen eigenen „Online-Chefredakteur“ ein.

Ein Jahr später ist alles beim alten, wenn man davon absieht, dass es den Online-Chefredakteur nicht mehr gibt. An der Zeitung sind ein paar optische Retuschen vorgenommen worden, die man mögen kann oder auch nicht. Konzeptionell ist die PNP wie sie immer war. Dass dieses tote Konzept der Zeitung für alles und jeden vielleicht der Grund dafür sein könnte, warum eben nicht mehr alles und jeder die Zeitung liest, ist schlichtweg nicht angekommen.  Und auch die angekündigte hat nicht einmal die Funktion eines Feigenblättchens. Online tapert die PNP irgendwo in der Endphase der 90er Jahre  rum. Wie ein Onlineauftritt, der wenigstens halbwegs aus der Moderne kommt, sieht pnp.de jedenfalls nicht aus, im Gegenteil: Irgendwie würde man sich nicht wundern, wenn morgen auch noch Frames und animated gifs auftauchen würden. Umgekehrt wundern sie sich vielleicht in Passau ab und an, warum das nicht funktioniert mit dieser Seite. Dabei gibt es eine einfache Antwort: Früher, in analogen Monopolstenzeiten, konnten die Leute vielleicht auf die Zeitung schimpfen, lesen mussten sie sie dennoch. Das muss jetzt niemand mehr.

Der Gedanke hinter der angekündigten Mehr-Vernetzung der PNP war klar: Was man an Umsätzen im Stammgeschäft verloren geht, soll durch wachsende Onlineumsätze wieder ausgeglichen werden. Davon ist man allerdings ebenfalls weit entfernt — und das hat mit Google etc. nichts zu tun. Stattdessen gibt es einen anderen Grund. Die Seite stagniert seit einem Jahr in ihren Besucherzahlen, mit rund 830.000 Visits hat sie im Juni 2010 fast die identische Besucherzahl wie im Juni 2009 vorzuweisen (817.000). Das ist eine Reichweite, die für die meisten Werber irrelevant ist. Man wird also mit dieser Seite über kurz oder lang nicht viel verdienen. Und zu  vermuten steht: Irgendjemand wird das auf Google sowie ARD und ZDF schieben, außerdem auf die Kostenlos-Kultur. Dass es schlichtweg keinen wirklichen Grund gibt, diese Seite zu besuchen, wird ignoriert. Zeitung und Internet haben wenigstens in dieser Beziehung eine echte Gemeinsamkeit.

Man müsste sich also verabschieden vom toten Journalismus aus den späten 90er Jahren. Und man müsste investieren. Man kann allerdings mühelos die Prognose stellen: Das wird nicht passieren. Die PNP hat in den letzten Jahren massiv Personal abgebaut, die verbleibende Truppe wird Mühe haben, überhaupt über die Runden zu kommen. Mit fatalen Folgen: Die, die es sich erlauben können, werden gehen. Die, die bleiben, sind die, die schon immer da waren. Innovationspotenzial: null. Umgekehrt wird sich auch in Niederbayern die Verzichtbarkeit der „Heimatzeitung“ in ihrer jetzigen Form zeigen. Nicht heute, nicht morgen — aber ganz sicher spätestens übermorgen. Man kann dem Blatt also (wenn es so weitermacht) jetzt schon einen Tod mit Ansage prophezeien.

Gleichzeitig zeigt das Beispiel PNP aber auch, wie sehr die Forderungen und die Kritik der Verlage an der Realität vorbeigehen. Was würde es der PNP helfen, gäbe es ARD und ZDF nicht mehr im Internet nicht mehr? Nichts, rein gar nichts. Die Leute gehen ja nicht deswegen verloren, weil sie das ZDF so toll finden, sondern weil sie von der PNP nichts geboten bekommen. Was würde der PNP ein Leistungsschutzrecht helfen? Rein gar nichts. Google und andere können mühelos auf die PNP verzichten — umgekehrt darf man das getrost bezweifeln. Bleibt die Kostenlos-Kultur — und gerade dafür ist die PNP ein schönes Beispiel: Sie gibt seit jeher große Teile ihres Onlineangebots nur an zahlende Leser frei. Genutzt hat es nichts, vielleicht auch deswegen, weil man breitgetretene inhaltliche Langeweile nicht auch noch online haben muss.

Aber leichter ist es natürlich schon, wenn es ARD, ZDF, Google und ein fehlendes Leistungsschutzrecht gibt. Man kann dann ganz wunderbar vom eigenen Versagen ablenken.

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11 Kommentare

  1. hei hristian,

    soweit alles klar, gebe ich dir recht. aber: den publikumsschwund gibt es auch bei „funktionierenden“ medien. und warum? ich glaube nach wie vor, dass die auflagezahlen sinken, weil die leut nix mehr wissen wollen. und warum wollen sie nichts mehr wissen: weil sie noch immer gut genug verdienen, und so die informationsmöglichkeiten als überflüssig sehen.

    http://m-wanko.blogspot.com/

  2. „Irgendwie würde man sich nicht wundern, wenn morgen auch noch Frames und animated gifs auftauchen würden“

    Bei dem Satz musste ich ziemlich schmunzeln. So traurig es für die PNP ist, aber es stimmt. Online tut sich gar nichts und es sieht nicht danach aus, als ob sich da bald was ändern würde.

    Das einzige, was ich noch auf pnp.de mache, ist, dass ich mir Todesanzeigen ansehe. Das geht wenigstens kostenlos.

  3. Ich glaube zu behaupten, Zeitungsverlage praktizieren „toten Journalismus“ ist genauso wneig hilfreich – und wahrscheinlich noch weniger reflektiert – wie die Behauptung, die Krise der Presseverlage lasse sich alleinig auf Google und die Öffentlich/Rechtlichen zurückführen.

    Insofern: Wo ist der konstruktive Ansatz des textes?

    SH

  4. Im Grundsätzlichen kann ich cj zustimmen. Leider ist er aber nicht informiert über sich anbahnende Veränderungen im online-Auftritt der PNP: Da wird gegenwärtig fleißig vorbereitet und gearbeitet. Stimmt schon, der online-Chefredakteur ist gegangen – er brauchte Abstand und schlichtweg seelische und körperliche Erholung nach Jahre langer Dauerpower. Auffällig ist aber, dass die PNP nicht erkennbar mehr Abonnenten verliert als der Durchschnitt der Tagezeitungen in Bayern – und auch nicht mehr, als selbst „Qualitätszeitungen“ mit überregionaler Verbreitung; vom Boulevard ganz abgesehen – siehe die AZ. Es hilft also keine pessimistische Grundhaltung, kein Jammer und Gezetere über das bevorsthende Aus der Tageszeitungen á la cj. Vielmehr muss alles Interesse jenen zahlreichen journalistischen Wissenschaftlern gelten, die endlich – notfalls in einer gewaltigen Gemeinschaftsaktion – erforschen sollten oder müssen, was sich unter Lesern und potentiellen Lesern abspielt, konkret: warum sie „ihre“ oder Tageszeitungen allgemein nicht mehr oder noch nicht lesen. Erst mit solchen Erkenntnissen können auch die Nebelstocherstangen weggelegt und realistische neue Wege betreten werden.

  5. Den JakBlog lese ich sehr gerne. Es ist immer wieder amüsant, was sich Jak einfallen lässt, um auf seinen alten Arbeitgeber einzuhauen. Anscheinend sind sie nicht im Guten außeinander gegangen?

    Nun gut, die Verkaufszahlen der Tageszeitungen gehen zurück. Es ist ein Wunder, dass die verkauften Exemplare der Passauer Neuen Presse nicht noch schneller zurückgehen. Denn wir haben nicht nur ein Zeitungssterben, sondern nach Prognosen auch einen erheblichen Bevölkerungsrückgang in den ländlichen Gebieten – bis zu 13 Prozent in manchen Landkreisen.

    Ein Auflagenrückgang von ein oder zwei Prozent bei einer ungebrochenen Haushaltsabdeckung scheint da schmerzlich, aber verkraftbar. Die PNP zählt zu Deutschlands erfolgreichsten Heimatzeitungen: http://bit.ly/93xeZz

    PNP-Online ist freilich nicht sehr hübsch, aber technisch und inhaltlich schon in manchen Bereichen weiter als die Konkurrenz. Hätte Jaky nur ein bisschen mehr Ahnung und Hintergrundwissen zum Thema Internet, dann könnte er den Online-Auftritt guten Gewissens nicht so kritisieren. Ein neuer Look würde der PNP natürlich nicht schaden.

    Nörgeln kann und darf jeder. Als „Medienmensch“ könnte Jako aber auch mal ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge liefern.

    Vielleicht sollte die PNP auch auf einen WordPress-Blog umsteigen, der in fünf Minuten erstellt ist?! Nein, lieber nicht. Zum Glück ist das Angebot eines Medienkonzerns vielfältiger und umfangreicher und bedarf deshalb einer komplexeren Homepage, die es zu warten gilt. Herr Jakubetz schafft es trotz idiotensicherer Moderationsumgebung in manchen Beiträgen aber nicht einmal, richtige Hyperlinks zu setzen und auf Kommentare zu antworten.

    Im Dampfplaudern und in der Selbstdarstellung hingegen ist er große Klasse.

  6. Lieber Anonymus,

    dem Vorwurf, nicht auf Kommentare zu antworten, lasse ich natürlich nur ungern auf mir sitzen. Deswegen hier gerne ein paar Überlegungen zu Ihrem Kommentar:

    1. Bemerkenswert finde ich, sich auf einer Webseite kritisch bis abfällig zu äußern — und dann nicht mal den Mumm zu haben, mit seinem Namen dazu zu stehen. Im Gegensatz zu Ihnen, mein Lieber, schreibe ich mit offenem Visier. Sie bezichtigen mich mich zwar der „Selbstdarstellerei“ und der „Dampfplauderei“, verstecken sich aber schön hinter einem Nickname und hinterlassen auch auf meiner „idiotensicheren“ WordPress-Umgebung keine verifizierbare Mailadresse. Was dagegen, wenn ich Sie für einen traurigen Feigling halte?

    2. Sie sind ungelogen der erste Mensch, der mir zu erzählen versucht, dass pnp.de „technisch und inhaltlich weiter als die Konkurrenz“ sei. Da würde mich schon interessieren, wer Ihrer Meinung nach der PNP online technisch und inhaltlich unterlegen sein soll. Hüstel. Was dagegen, wenn ich vermute, dass Sie vom Web nicht so wirklich was verstehen?

    3. Erfolgreiche Heimatzeitung? 11. vom 25. in der Meedia-Tabelle? Vier Plätze hinter dem „Straubinger Tagblatt“? Was dagegen, wenn ich vermute, dass Sie in einem ziemlich engen Verhältnis zu Deutschlands elfterfolgreichstem Heimatblatt stehen?

    4. Falls Sie sich doch mal outen wollen, diskutiere ich gerne mit Ihnen weiter. Ansonsten haben Sie sicher nichts einzuwenden, wenn ich Debatten mit Leuten, die nicht mal Ihre Namen nennen, nicht fortführe. Bei anonymen Anrufern würden Sie ja sicher auch auflegen, oder? Und schauen Sie, so ganz anonym kann doch auch Frau Verlegerin gar nicht würdigen, wie sehr Sie sich für sie in die Bresche werfen.

    5. Was dagegen, wenn ich Sie bis dahin dann doch erst mal nur für einen Dampfplauderer halte?

  7. Herr Jakubetz,

    seltsam, dass sie nur auf kritische Beiträge von anonymen Schreibern empfindlich reagieren. Ich habe hier in der Vergangenheit bereits mehrfach kommentiert und auch gelobt, damals kamen keine (verschnupften) Reaktionen.

    Hätten Sie die auf der rechten Seiten des Browsers die Scrolleiste nach unten verschoben, hätten Sie noch weitere Tabellen gefunden: „Stärkste Heimatzeitung außerhalb Niedersachsens ist in den Landkreisen die Passauer Neue Presse. Im Landkreis Regen verkauft sie sich 17.549 mal – 22,1 mal pro 100 Einwohner. Der größte in der Top 25 vertretene Landkreis ist Kassel: Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine setzt dort 44.908 Zeitungen an 237.753 Einwohner ab. Die Passauer Neue Presse ist in der Liste gleich viermal vertreten (Regen, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Altötting), die Main-Post zweimal (Würzburg, Schweinfurt).“

    Meine Mailadresse ist jederzeit erreichbar. Wir können auch gerne per Mail diskutieren, wenn Ihnen öffentliche Kritik an Ihrer Person missfällt.

    http://bit.ly/9ObPrw

  8. Entschuldigen Sie bitte den Nachtrag. Ich blieb Ihnen einen Beweis schuldig, dass Sie Links nicht richtig setzen und auf Kommentare nicht antworten:

    https://www.blog-cj.de/blog/?p=3513

    Und ich möchte anfügen, dass ich WordPress tatsächlich für idiotensicher halte, aber dieses Adjektiv im Zusammenhang mit einem kritischen Kommentar nicht angemessen war. Für einen Idiot halte ich Sie sicher nicht. Falls das so rübergekommen ist, entschuldige ich mich hiermit!

  9. Lieber Unbekannter,

    dann vielleicht doch noch mal zur Klarstellung: Ich setze mich wirklich gerne mit Kritik auseinander, so lange ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Normalerweise lasse ich anonyme Beiträge auch nur sehr ungern zu. Das hat nichts damit zu tun, ob sie kritisch sind oder nicht. Ich lege auch bei anonymen Anrufern auf und gehe mittlerweile übrigens auch eher unwillig ans Telefon, wenn jemand seine Rufnummer nicht mitschickt. Sie dürfen das gerne paranoid nennen. Aber angesichts der Zahl von anonymen Kommentaren, die weitgehend inhaltsbefreit und teilweise auch gefakt sind, habe ich mir das angewohnt. Mir hat auch mal jemand einen Kommentar unter dem Namen eines PNP-Redakteurs unterzujubel versucht, in dem derjenige strafrechtlich relevante Äußerungen gemacht hätte. Mein Unbehagen gegenüber anonymen Kommentaren kommt ausschließlich daher – nicht wegen der Kritik. Es gibt hier auch Kommentatoren, dir mir regelmäßig einigermaßen böse Dinge um die Ohren hauen. Nachdem ich aber weiß, wer das ist und verifizieren kann, dass er das tatsächlich ist – bitte sehr.

    WordPress ist idiotensicher, da gebe ich Ihnen recht. Deswegen verwende ich es ja so gerne. Und die Links in dem von Ihnen erwähnten Beitrag sind falsch gesetzt. Auch richtig (Ich änder das gleich mal). Aber was glauben Sie, wie oft es mir im echten Leben schon passiert ist, Dinge verbockt zu haben, von denen ich dachte, sei seien idiotensicher :-)? Shit happens.

    Inhaltlich sind wir ja gar nicht so weit auseinander. Ich habe ja ausdrücklich geschrieben: Statt PNP könnte da auch XY-Zeitung stehen. Die Entwicklung der PNP ist absolut im Schnitt, deswegen ist sie ja ein wunderbares Beispiel für das Thema Zeitungskrise. (>>Die Passauer Neue Presse macht dabei keine Ausnahme, wenn man so will, ist sie also die stinknormalste Zeitung in ganz Deutschland.>>) Ich schreibe über Passau und die PNP, weil ich dort Entwicklungen eher beurteilen kann als bei den, sagen wir, Braunschweiger Nachrichten oder der HNA.

    Und die Statistik: Naja, Niederbayern und vor allem die von Ihnen zitierten Gebiete und Lokalausgaben – das ist sehr konservatives Gelände. Man braucht dort schon sehr lange (das meine ich nicht böse oder spöttisch), bis man dort „die Zeitung“ abbestellt. Weil es eben noch „die Zeitung“ ist – und weil es kaum Alternativen gibt. Wenn Sie in Grafenau oder Regen so halbwegs wissen wollen, was los ist, dann müssen Sie eben noch „die Zeitung“ lesen. Für einen Ausweis übermäßiger publizistischer Akzeptanz und Relevanz würde ich das nicht halten.

    So, und nachdem ich ja nun weiß, wer Sie sind, dürfen Sie jetzt gerne wieder nach Herzenslust weiter kommentieren, gerne auch so kritisch wie Sie mögen. So tickt das Web eben.

  10. Vielen Dank, Herr Jakubetz, dass Sie sich doch noch ausführlich mit meinem Kommentar beschäftigt haben zu so später Stunde.

    Ihre Skepsis gegenüber anonymen Beiträgen kann ich schon ein bisschen nachvollziehen, aber eine gewisse Anonymität ist auch eine Form von Meinungsfreiheit. Schließlich will ich aufgrund meiner Meinungsäußerung nicht für immer und ewig im Internet gefunden werden.

    Natürlich verfolge ich Ihren Blog weiter – auch kritisch. Und bei Gelegenheit werden wir dann hoffentlich einmal von Angesicht zu Angesicht diskutieren 😉

    Einen schönen Abend!

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