Der Volksheld von Spiegels Gnaden

Das ging ja schneller als gedacht. Dass man Sarrazin dann gleich noch zum „Volkshelden“ stilisiert, ist aber sogar für diese mediale Kampagne vielleicht ein bisschen hochgegriffen.

Und wo genau ist jetzt nochmal der Unterschied zwischen dem „Volkshelden“ und dem hier?

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6 Kommentare

  1. Wenn das der reale Spiegel-Titel ist, verschlucken die sich mal wieder an ihrer eigenen Cleverness. Erst wird Sarrazin dem Michael Kolhaas gleichgestellt, als ob er einsam für seine Rechte eintreten müsste, die ihm von höchster Stelle verwehrt würden. Aber bereits im Untertitel ‚verfallen‘ Deutsche einem ‚Provokateur‘. Womit der Volksheld vermutlich negativ konnotiert werden soll – das blöde Volk sucht sich die falschen Helden.

  2. er fürchtet sich vorm muezzin
    vor türkischem gemüse
    die sollen doch nach suez ziehn!
    dem thilo geht die düse

    wenn meine enkel flügge sind
    dann ist das kopftuch standard
    ja seid ihr denn meschügge, blind?
    bald sind wir unterwandert!

    er geifert, faselt, hetzt und bellt
    in england hieß er wanker
    die schlimmste kombi auf der welt:
    politiker und banker

  3. Das Interessante ist ja auch, dass solche Phänomene alle paar Jahre mal aufpoppen. Schönhuber, StattPartei, Schill, jetzt eben Sarrazin. Und zuverlässig gibt es dann eine „schockierende“ Umfrage, die belegt, dass soundsoviel Prozent der Leute sich vorstellen könnten…wobei ich ja allein schon die Fragestellung absurd finde. Vorstellen könnte man sich vieles. Man könnte sich sogar vorstellen, eine Partei zu wählen, der Franz Josef Strauß vorsteht, wenn der noch leben würde.

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