Fußball übers Netz

Mit Bundesliga übers Netz habe ich bisher nur die amüsanten Übertragungen des chinesischen Fernsehens verbunden, die man über einen eigenen Player abrufen kann und die eine Billig-Alternative für Gelegenheitsgucker sind, die nicht das Geld für Premiere ausgeben wollen.

Wenn Premiere allerdings allen Ernstes damit durchkommt, dass man eine IP-basierte Übertragung einfach mal so umwandelt, dass sie letztendlich dann doch wieder als Fernsehbild beim Zuschauer ankommt, dann gibt´s bei der DFL und bei Arena ein paar ganz lange Gesichter. Und Kofler wäre ein Husarenstreich geglückt: Die Telekom hat für die Internet-Übertragungsrechte alberne 50 Millionen bezahlt. Nur: Hat denn wirklich niemand bei der DFL bedacht, dass man über eine DSL-Leitung nicht notwendigerweise nur Fernsehgeräte bedienen kann? Kann man sich kaum vorstellen, das.

Lerneffekt daraus: Fernsehen kann auch übers Internet kommen und man kann trotzdem klassisch fernsehen. Ganz ohne Computer. Dem Zuschauer ist schließlich ziemlich egal, ob sein Bild in der Glotze über Kabel oder Satellit kommt. Oder eben über DSL.

Digitaler Umbruch halt. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.