Grimme, lernfähig

Ja, d´accord. Man muss der Jury des diesjährigen Grimme-Online-Awards ziemlich dankbar sein, dass die dem öffentlich-rechtlichen Wahn der Nominierungskommission deutliche Grenzen gesetzt hat. Diejenigen, die in diesem Jahr gewonnen haben, sind klein, kreativ, innovativ, gut. Ohne Gebührenmillionen und teure Agenturen im Nacken. Nach meinem Dafürhalten: klare Kurskorrektur, lange überfällig.

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2 Kommentare

  1. For the record: Es ist nicht Aufgabe einer Nominierungskommission, das Urteil der Jury vorwegzunehmen, sondern ein eher breites Spektrum von Angeboten auszuwählen, die – auch und insbesondere aus unterschiedlichen Blickwinkeln – gute, interessante Inhalte bieten. Daraus wählt die Jury (!) die Gewinner aus – und sie hat m.E. gut gewählt. Es wäre kontraproduktiv, wenn die NK den Blickwinkel von vornherein eingrenzt. Von „öffentlich-rechtlichem Wahn“ mit Blick auf die NK zu reden, ist schon – sei mir nicht böse – Paranoia im fortgeschrittenen Stadium. Der einzige Öffentlich-Rechtliche in der NK ist vor wenigen Tagen zu Focus Online gewechselt…

  2. Ich lebe meine Paranoia mit großer Begeisterung aus und freue mich umso mehr, wenn die Jury in diesem Jahr das völlig richtige Zeichen gesetzt hat. Halten wir also fest, dass wir in Sachen Preisträger völlig einer Meinung sind und schauen wir darauf, wie es dir gefällt im traurigen Tal des Refinazierungsdrucks. Good luck in jedem Fall, ich wollte nur der Gratulationsorgie bei dir nicht den 37. Glückwunsch anhängen.

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