Sternspiegelfaztwitterapp

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird eine Frage bei nahezu allen Veranstaltungen, bei denen ich in den letzten 12 Monaten war, gestellt: Warum muss man eigentlich neben dem eigenen Muttermedium und der inzwischen zähneknirschend akzeptierten eigenen Webseite jetzt auch noch so viel anderen Kram bestücken, mit dem man eigentlich gar nichts am Hut hat? Twitter beispielsweise, iTunes oder Facebook? Das könnte man vermutlich sehr ausführlich mit der halbakademischen These beantworten, dass auch journalistischer Inhalt mehr und mehr seine Klammer verliert und dass man die potenziellen Nutzer ziemlich schwer nur noch über seine eigenen Kanäle erwischt. Man könnte aber auch einfach heute morgen mal einen Blick auf iTunes werfen und feststellen, dass Mister Eli Stone bei Pro 7 nur noch im Nachtprogramm düpelt, bei iTunes aber aktuell die meistverkaufte TV-Folge ist, was letztendlich die Serie wiederum zu einem deutlich größeren Erfolg werden lässt als es die reine Quotenmesserei nahelegt.  Zudem findet man bei den meist geladenen Apps fürs iPhone momentan eine News-Applikation auf Platz 1, die vermutlich auch deswegen momentan die Nummer 1ist, weil es (zumindest nach meinem Wissen) momentan die einzige iPhone-Applikation eines großen deutschen Nachrichtenportals ist.

Und dann fassen wir mal zusammen, was ich inzwischen alles nutzen könnte, wenn ich nur das iPhone an die Hand nehme: konventionelle Webseiten, Twitter-Feeds, Videos, Audios, (Live-)Radio, (Live)-TV, Apps.

Nicht dabei sein? Geht schon. Genauso gut kann man sich aber auch gleich eingraben lassen.

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