Schluss mit Crossmedia

Wie so häufig kam der Anstoß von einem überaus geschätzten und klugen Ex-Kollegen, der die unglaubliche Eigenschaft hat, Dinge, die man schon lange diskutiert und überlegt, mit einem Satz auf den Punkt zu bringen. So wie diese ganz schlauen (nicht spöttisch gemeint…) früher in der Schule, die völlig unaufgeregt mitten in die laut schnatternde Klasse einen einzigen Satz warfen, bei denen sogar der Lehrer dann für eine Sekunde staunend schwieg — und man letztendlich wusste: Das ist es. LAnge Debatte auf den Punkt gebracht.

Um im Bild zu bleiben: Es hat in mir in den ganzen letzten Wochen ziemlich laut geschnattert (ich debattierte quasi mit mir selbst) zum Thema „Crossmedia“. Weil ich irgendwie das Gefühl hatte, als sei „Crossmedia“ fast schon wieder eine Debatte von gestern. Weil das Thema impliziert, als ginge es lediglich darum, zu den bisher bekannten Medien noch ein weiteres hinzuzufügen. Und dann diese Woche den schönen Satz des Ex-Kollegen gelesen, Crossmedia sei ja irgendwie und eigentlich „durch“. Ist es. Wenn man jetzt immer noch nicht begriffen hat, dass die ganze Welt vollständig digital ist, dann braucht man auch nicht mehr Konzepte debattieren, wie man Inhalte von A nach B bringt. Crossmedia? Digital Media!

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