Für den Journalismus soll 2019 ein düsteres Jahr werden. Schreiben zumindest Wissenschaftler. Ein Blick in die Praxis zeigt: Das ist vermutlich erst der Anfang einer radikalen Marktbereinigung – bei der einiges auf der Strecke bleiben wird. Read More

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1 Kommentar

  1. Über die Marktbereinigung im Journalismus zu jammern, ist eine Sache. Die Konzentration auf immer weniger Verlage, Zeitungstitel, Voll-Redaktionen, die begann schon als ich noch einen Redakteursvertrag in einer Vollredaktion hat. Die Klage ist nicht neu. Was mich aber viel sorgenvoller stimmt, ist dass die Redaktionen seriöser Nachrichtenblätter – so nannte man es einst – immer weniger ihrer Gatekeeper-Funktion gerecht werden. Jedes nicht bestätigte Gerücht, jeder noch so dumme Tweet von Trump, jedes AfD-Zitat wird gedruckt oder gesendet, denn die Konkurrenz schläft nicht, „das muss noch an die Agentur“ und Fact-Checker können sich die wenigsten leisten. Die Presse, die echte, wahrhaftige, die 4. Gewalt, sie wird ihrer Verantwortung nicht gerecht.

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