vögel kotzen nicht

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heute mal wieder mit nem alten kollegen gemailt. ein paar erinnerungen an damals: hochzeit von new economy und medienhype. die zeiten, als es ein wert an sich war, meeting statt besprechung zu sagen, bis drei uhr morgens koksend am schreibtisch zu sitzen und sich in eine absonderliche anzug-uniform zu zwängen. inzwischen sind fast alle wieder …

die demission des herrn m.

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dienstag bei tagesausbruch. deutschlands qualitätsjournalisten in heller aufregung. „der aderlass der spd setzt sich fort“, meldet tagesschau.de ganz aufgeregt. auch ddp und reuters lassen die drähte glühen: ER hat angekündigt, die spd zu verlassen und zum gregoroskarwirgegenalleprotestgegenallessammelpool zu wechseln.
und nicht nur die 6-uhr-meinungsmacher der nation sind konsterniert. unfassbar. die spd ohne IHN.

wie man´s nimmt

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zum ersten mal seit 2001 haben die deutschen zeitungen wieder ein umsatzplus zu verzeichnen. da jubelt der verband und einer der verbandsoberen lässt sich zu der aussage hinreissen, zeitungen „liegen gut im wind“.
ein unfreiwilliger beleg dafür, was die zeitungen in den vergangenen jahren so alles erduldet haben. das umsatzplus beträgt nämlich gerade mal 0,1 prozent …

foto-blog

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der überaus geschätzte kollege fabian mohr vertritt in seinem lesenswerten blog die ansicht, die meisten online-angebote seien mitunter auch deshalb etwas dröge, weil sie am schreibtisch gemacht würden.
schon richtig, gilt aber nicht nur speziell für online-angebote. auch die durchschnittliche tageszeitung wird vom ticker und nicht vom selbst-erlebten diktiert. dementsprechend erstaunlich sind dann auch die realitäten, …

sex sells…

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…und irgendwie muss man der verdammten ivw ja was melden können.
heute in der rechten teaserleiste bei einem „nachrichtensender“: 1 x das wort „halbnackt“. 1 x das wort „nackte haut“. 1 x „traumpartner für eine nacht“. 1 x „viel haut, wenig stoff“.
da wunderten wir uns gerade, dass wir auf der startseite einen beitrag über ein …

nicht mal angeschaut…

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interessante theorie bei den freunden des medienrauschens: dort wird behauptet, die jury des umjubelten grimme online awards würde sich keineswegs die mühe machen, alle eingereichten beiträge zu sichten. klingt naheliegend (und ausserdem ja auch per logfile nachprüfbar). wie sollen fünf oder sechs leute rund 1400 seiten wirklich gründlich anschauen können?
einer verschwörungstheorie würde ich natürlich nie …

zwei studenten – keine zeitung

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tom und michi, zwei studenten, die zufällig auch in der herzogspitalstrasse in münchen wohnen. zwei hardcore-medienskonsumenten, die vom trainingslager der löwen bis zu börsenberichten und südafrikanischen tageszeitungen online alles fressen. fernsehen, pda´s, online, podcasts, alles im angebot.
zahl der abonnierten zeitungen im haushalt: null.