Turi2-Edition: Weniger wäre mehr

Keine Ahnung, ob man zu einem Thema auch zuviel des Guten machen kann. Aber falls das gehen sollte, dann hat die Truppe, die den Schinken zum Thema „Werbung“ innerhalb der Turi2-Edition produzierte, eindrucksvoll den praktischen Beleg dafür geliefert.

Auf rund 200 Seiten bekommt man gefühlt tonnenschwer mehr oder weniger alles geliefert, was es zum Thema Werbung zu sagen und zu sehen gibt. Vieles davon ist gut, auch wenn man sich an vielen Stellen denkt: etwas weniger wäre vielleicht mehr gewesen…

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Man erfährt beispielsweise gleich zu Beginn, dass der Weltall-Sprung des Felix Baumgartner mit rund 50 Millionen eine der teuersten und spektakulärsten Werbemaßnahmen aller Zeiten war. Und dann erfahren wir, was man für diese 50 Millionen noch alles bekommen könnte an Werbung. Das ist ein netter, wenngleich auch nicht gerade umwerfend origineller Gedanke, der allerdings spätestens auf der sechsten oder siebten Seite etwas arg bemüht daher kommt.

Bei vielem anderen ist es ähnlich: Die Kollegen bauen eine schöne Geschichte, statten sie mit opulenter Optik aus – und versäumen es dann, rechtzeitig wieder auszusteigen. Die Welt der Werbung in Zahlen: nett, aber dafür reicht eine Doppelseite. Wichtige und prägende Köpfe aus der Werbung? Dito.

Bei vielem in dieser Turi2-Edition werde ich das Gefühl nicht los, dass die Aufbereitung dem Umstand geschuldet ist, unbedingt ein Buch machen zu wollen. Weswegen es wirkt, wie eine völlig überdimensionierte Ausgabe von Brand eins: schön, aber eben überdimensioniert. Sieht aber zugegeben sehr schick im Regal des Arbeitszimmers oder auf dem Wohnzimmertisch aus, wenn Besuch kommt. Ein 20-Euro-Dekostück, sozusagen.

Und wenn wir schon bei Brand eins sind, liebes Turi-Team: Das ganze in Preis und Umfang halbieren und dafür regelmäßiger machen, schon mal drüber nachgedacht?

Unterstützt die Kraut-Fußballer!

Noch rund zwei Wochen – und dann dominiert wieder für vier Wochen der Fußball ungefähr alle Schlagzeilen, ob man Fußball jetzt mag oder auch nicht. Und natürlich wird es wieder alle bekannten Rituale geben: vom klassischen Spielbericht bis hin zu den unsäglichen Interviews am Spielfeldrand. Vermutlich werden wir auch an Sendungen wie den „WM-Clubs“ nicht vorbeikommen…

Dabei gäbe es – speziell dieses Jahr in Brasilien – deutlich mehr zu berichten. Zwei richtig gute Journalisten aus Berlin tun das auch: Kai Schächtele und Christian Frey. Beide waren schon 2010 in Südafrika vor Ort. Am Mittwoch fliegen sie nach Brasilien. Diesmal zu dritt,  unterstützt von Birte Fuchs. Sechs Wochen lang wollen sie aus Brasilien berichten. Und auf ihrer Webseite wird es, man ahnt es, keinen 1:0-Ergebniskram geben. Sondern Geschichten über Land, Leute und natürlich den Sport.

Das Trio hat ganz bewusst darauf verzichtet, sich an große, etablierte Medien anzudocken – und deshalb kommt jetzt ihr ins Spiel. Die Reportage-Reise ist komplett selbst finanziert, Kai, Christian und Birte gehen nicht nur in Vorleistung, sondern auch volles Risiko. Man kann sich ja leicht vorstellen, was sechs Wochen zu dritt in Brasilien selbst dann kosten, wenn man scharf kalkuliert. Bisher haben sie einen „Überschuss“ (nachzulesen auf der Seite) von 4000 Euro, aber die eigentlichen Kosten kommen ja jetzt erst noch, lassen Sie sich also bitte nicht täuschen. Mit 4000 Euro kommt man nicht so wahnsinnig weit.

Es gibt eine ganze Reihe sehr, sehr guter Gründe, dieses Projekt zu unterstützen.

Zum einen einen ganz simplen: Das sind drei richtig gute Journalisten, die oft genug gezeigt haben, was sie drauf haben. Und es wird viel zu wenige gute Geschichten aus Brasilien geben. Man kann also mit ein paar Euro dafür sorgen, dass es einige gute Geschichten mehr werden.

Zweitens: Auch wenn das Krautreporter-Projekt schwer ins Stocken geraten ist, glaube ich immer noch an das, was ich vor gut zwei Wochen darüber geschrieben habe. Ich möchte gerne unabhängigen, guten Journalismus jenseits des Mainstreams sehen. Und ich glaube fest daran, dass das geht. „Brafus 2014“ ist allerdings keine reine Willensbekundung, etwas machen zu wollen, wenn genug Geld da ist. Das Trio macht es einfach. Also, keine Mäkelei bitte, diesmal zählt´s: Wenn ihr guten und unabhängigen Journalismus wollt, hier ist er.

Drittens: Die machen bisher auch in der Kommunikation alles richtig. Bei den geschätzten lousypennies erzählt Kai über seine Beweggründe und darüber, warum es keinen Sinn macht, dass ständig immer nur Journalisten Journalisten finanzieren. Und nachdem die Brafus-Seite ja schon online ist, kann man sich ein Bild davon machen, wie die Jungs und die Dame arbeiten. Überzeugt euch also selbst. Ein Argument, das gerne gegen die Krautreporter vorgebracht wird, zählt hier nicht: Ihr kauft keine Katze im Sack, sondern seht ein bereits bestehendes, aber eben (noch) nicht durchfinanziertes Projekt. Daneben gibt es auch eine Facebook-Seite. Transparent genug, oder?

Und schließlich noch ein vierter, eher persönlicher Grund: Ich habe mich auf der re:publica mit Kai nochmal über das Projekt unterhalten. Er ist ein ziemlich idealistischer Mensch, glaube ich. Aber jeder Idealismus hat seine Grenzen. Und auch jeder Glaube an das Gute. Ich glaube, wir bräuchten mehr Kais und Christians und Birtes. Es wäre ewig schade, wenn ein solches Projekt dann scheitern würde, weil ich mir nicht sicher bin, ob sich die Motivation auch sehr idealistischer Menschen ewig strapazieren lässt.

(Transparenzhinweis: Ich kenne Kai und Christian. Wir haben uns vor geraumer Zeit auch mal darüber unterhalten, ob ich mitfahre. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden. Nicht, weil ich vom Projekt nicht überzeugt wäre, sondern aus eher persönlichen Gründen. Die aber wiederum nichts mit den handelnden Personen zu tun haben.)

 

Dann klappt´s auch mit diesem Multimedia…

Das SZ-Magazin hat heute ein Projekt gestartet, bei dem man auf den ersten Blick sagen könnte: Wie soll das funktionieren? Sie hat den gesamten bisherigen Verlauf des NSU-Prozesses protokolliert und aufbereitet. Als ein komplettes Heft, aber auch mit multimedialen Applikationen, wie beispielsweise einem mit Schauspielern produzierten Film, in dem die Szenen dieses Films nachgestellt werden (nebenher bemerkt: ausgezeichnet gemacht, ohne Effekthascherei, angenehm zurückgenommen). Mit eingebunden in das Projekt ist demnach natürlich auch süddeutsche.de.

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Warum das hier steht: Immer, wenn ich mir ansehe, welchen Weg die SZ mit ihren multimedialen Angeboten zurückgelegt hat, dann denke ich mir, dass es eben doch geht. Süddeutsche.de war zu Zeiten von Hans-Jürgen Jakobs ein dunkelgraues, uninspiriertes, langweiliges Angebot, das den Besuch kaum lohnte. Da mag es sicher eine Rolle gespielt haben, dass das Online-Thema auch SZ-intern eher ungeliebt war. Trotzdem: Inzwischen fallen SZ und süddeutsche.de immer wieder auf mit Ideen, die über den Aspekt des guten Onlinejournalismus hinausgehen. Ich würde sogar sagen: Zeit und Süddeutsche sind diejenigen, die in Deutschland die Maßstäbe setzen, zumindest unter den Verlagsangeboten.

Und noch etwas kann man daraus lernen: Nur mit reiner Präsenz im Netz kommt man mittlerweile nicht mehr sehr weit, ein vernünftiger Ansatz geht über alle Plattformen hinweg. Wenn man sich beispielsweise die überregionalen Mitbewerber der SZ ansieht, dann bekommt man eine Ahnung, wie weit „FAZ“ und „Welt“ inzwischen zurückgefallen sind (wobei sie bei der „Welt“ ja jetzt wenigstens den Versuch unternehmen, multimedial Aufstellung zu nehmen, man darf gespannt sein).

Medien ohne crossmediale Aufstellung? Wer wissen will, was das in der Konsequenz bedeutet, muss nur mal einen Blick auf die drei werfen. Sehr aufschlussreich zu Beginn des Jahres 2014.

Was von Deutschland übrig bleibt

Ich muss jetzt endlich mal, was ich mir schon lange vorgenommen hatte, unverblümt Werbung machen. Für ein Projekt im Besonderen, das ich großartig finde. Und generell für einen Kollegen/Bekannten, den ich persönlich sehr schätze und der schon einige Projekte gemacht hat, die mir ein gewisses Maß an Respekt abnötigen.  Da halte ich es sogar aus, dass er in Sachen Fußball so schrecklich daneben liegt und einen Verein namens Eintracht Frankfurt unterstützt; womöglich haben Sie von denen ja auch schon mal was gehört.

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Sebastian Christ ist momentan auf dem Weg durch Deutschland. Zu Fuß. Eine Wanderung quer durchs Land, durch die großen Städte ebenso wie durch Gegenden, die wir urbanen Irgendwasmenschen ja so gerne spöttisch belächeln und dann Provinz nennen. Manchmal veröffentlicht Sebastian längere Texte, manchmal nur Fotostrecken. Aber jeder Tag vermittelt Eindrücke von Deutschland, ohne irgendwelche Landlust-Beschönigungen, trotzdem aber so, dass man sogar Nordhessen plötzlich mögen könnte (das hatte ich bisher kategorisch ausgeschlossen). Am Ende der Wanderung steht dann hoffentlich ein Buch, in dem beschrieben wird, „was von Deutschland übrig bleibt“.

Unterstützen kann man diese Wanderung bei Startnext, das habe ich gerade eben getan. Ich glaube, dass es solche Projekte sind, für die Crowdfunding eine wunderbare Geschichte ist (dass ich mit meinem eigenen Kram für „Universalcode 2“ immer noch nicht zu Potte gekommen bin, ist dann wieder eine ganz andere Sache, dazu in den kommenden Tagen mehr). Helfen Sie also dem Wandersmann Sebastian mit ein paar Euro bei diesem Projekt – und uns allen ist damit auch geholfen: ein Grund weniger, über die öde Medienlandschaft in Deutschland zu lamentieren.

Ein Lobolied auf das Netz

Es ist vermutlich ziemlich einfach sich aufzuregen, wenn der Name Sascha Lobo fällt: Da kommt einer mit einer Optik daher, die allzu offenkundig darauf ausgerichtet ist, irgendwie Aufsehen zu erregen. Und da tritt jemand häufig mit Thesen und Attitüden auf, die ebenfalls offenkundig nach Aufmerksamkeit heischen. Und das Schlimmste daran: Lobo macht zum einen keinen Hehl darauf, irgendwie Aufmerksamkeit zu wollen und zum anderen – bekommt er sie auch noch.

Man könnte also lange debattieren über den mutmaßlich besten Selbstdarsteller im irgendwie deutsch sprechenden Netz, wenn bei dieser Debatte nicht etwas anderes restlos untergehen würde: Das Gesamtkunstwerk Lobo schreibt zunehmend wunderbar unaufgeregte Texte, dafür aber umso klarere Analysen und Beschreibungen unseres digitalen Lebens.Lobo kommt inzwischen aus ohne die unangenehm lauten und grotesken Rüpeleien von Digitalexistenzen, die auf ihrem Weg in die Zukunft irgendwo im Jahr 2004 stecken geblieben sind. Und Lobo ist zudem inzwischen zu so einer Art Internet-Beckenbauer geworden, der auch mal Schlechtes über die eigene Truppe sagen darf. Deswegen kann er sich auch erlauben, ein ganzes Buch über das Internet zu veröffentlichen, dessen Quintessenz eine ist, die man sich denken kann, wenn man noch halbwegs klar bei Verstand ist: Nicht alles, was Digital Natives sagen, ist immer richtig. Nicht alle Bedenken von Nonlinern kann man mal eben im Vorbegehen als unbegründet beiseite wischen. Das ist, wie gesagt, nicht sonderlich überraschend, immerhin aber in Zeiten, in denen die Debatten zwischen den On- und dem Off-Lager gelegentlich kriegsähnliche Zustände annehmen zumindest ungewöhnlich. Man muss vermutlich Lobo oder Beckenbauer heißen, um sich das zu trauen: an sich selbstverständliche Dinge beim Namen nennen.

Trotzdem ist „Internet – Segen oder Fluch“ ein gutes, ein lesenswertes Buch geworden, vor allem auch deshalb, weil es nicht von Sascha Lobo alleine stammt. Bei Kathrin Passig, die als „Co-Autorin“ höchst unzureichend beschrieben wäre, stelle ich mir deren Verstand immer wie den eines Rasiermessers vor, so präzise wie sie denkt und schreibt. Das ist vor allem dann gut, wenn Sascha Lobo gerade mal wieder beginnt, etwas arg großmeisterlich zu erzählen. Lobo und Passig erklären also die digitale Welt, so präzise, dass man auch als Einsteiger damit klarkommt, so unterhaltsam, dass man sich auch als Mitglied dieses Netzkrams gut unterhalten fühlt – und dennoch so klug und analysierend, dass man das Buch auch deswegen lesen sollte, weil es ein ernsthafter Debattenbeitrag ist.

Und weil es so wunderbar unaufgeregt ist. Das ist in Zeiten, in denen die bloße Erwähnung des Wortes „Internet“ für heftige Aufregung sorgt, eine nicht zu unterschätzende Annehmlichkeit.

Die Netzgemeinde, die Wutbürger der Zukunft

Eigentlich ist die Sache ja nicht ungewöhnlich: Immer dann, wenn der Mensch vor großen Änderungen steht, mag er das nicht so recht wahrhaben. Die Grünen mussten sich mit ihren Ideen vor 20 Jahren noch als Spinner belächeln lassen, heute ist die „Netzgemeinde“ die größte Bedrohung dieses Planeten. Warum sich das bald ändern wird und es zwischen Grünen, Piraten und Netzgemeinde eine ganze Menge Parallelen gibt – drüben im Cicero-Blog.

Apps: Wer macht was und wie (und warum)

In den letzten Tagen war hier ziemlich viel von Apps die Rede, von sehr guten bis hin zu, naja, nicht so guten. Nachdem es nun auch die Kollegen aus Frankfurt in die digitale Welt geschafft haben, gibt es drüben auf der Universalcode-Seite einen kleinen Überblick, wer auf dem Tablet gerade was macht. Die Frage nach dem „warum“ und ob das alles so auch zukunftsfähig ist, bleibt naturgemäß offen.

Lesetipps: Dirk von Gehlen, Sebastian Christ

Zwei Journalisten, zwei, die machen statt reden. Und beide haben ein Buch geschrieben. Grund genug, sie an dieser Stelle kurz vorzustellen.

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Dirk von Gehlen, Mashup – Lob der Kopie (Suhrkamp):

Dirk von Gehlen gehört zu der Kategorie jener Journalisten, die man auf der Stelle als „Vordenker“ bezeichnen könnte, wäre der Begriff nicht irgendwie etwas abgenutzt. Mit „jetzt.de“ verantwortet Dirk das Angebot, mit dem die „Süddeutsche Zeitung“ immer noch die beste Lösung für diese Zielgruppe hat, die es in Deutschland gibt. Konzept und tägliche Realisation zeigen, dass es eben doch möglich ist, auch als saturierte Tageszeitung ein ordentliches und zukunftsweisendes Angebot für eine junge Zielgruppe zu machen. Daneben bloggt Dirk mit seinen Digitalen Notizen intensiv über den digitalen Wandel und bringt dort in drei Beiträgen in schöner Regelmäßigkeit mehr kluge Gedanken unter als andere in drei Jahren. Mit „Mashup – Lob der Kopie“ hat Dirk jetzt ein Buch vorgelegt, dessen Titel im Zeitalter des Leistungsschutzrechts erst einmal irritiert. Gemeint ist allerdings nicht das Lob des Kopierens im Guttenberg-Verständnis. Sondern der Gedanke des Teilens, des Remixens, des Mashups. Dirk hat sich mit interessanten Gesprächspartnern aus den verschiedensten Bereichen über deren Auffassung bzw. die Bedeutung des Mashups in deren Bereich unterhalten, sei es aus der Musik, aus der Medizin oder dem klassischen digitalen Leben.  Am Ende steht ein kluges Plädoyer, dafür sich von unseren heutigen Maßstäben von unantastbaren Originalen zu verabschieden. Weil sie in einem Leben, in dem zwar alles geteilt werden kann, keinesfalls aber angetastet werden darf, nicht mehr relevant sind. So gut hat´s bisher noch keiner erklärt. Chapeaux!

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Sebastian Christ, Das Knurren der Panzer im Frühling (Droemer):

Ich weiß nicht, ob Sebastian Christ nach der nun folgenden Feststellung noch ein Wort mit mir sprechen wird. Aber wenn man Sebastian Christ sieht, kommt man nicht auf den Gedanken, dass es sich dabei um jemanden handeln könnte, der sich auf eigene Faust in Afghanistan rumtreibt. Sebastian Christ ist gerade mal 30, sieht aber zehn Jahre jünger aus. Doch der Eindruck täuscht. In den letzten Jahren war er mehrfach im Land, hat alle Feldlager der Bundeswehr bereist, Soldaten auf ihren Patrouillen begleitet. Herausgekommen ist ein Buch, das genau dadurch besticht: von den Erfahrungen von jemandem, der selbst da war. Was auch in einem anderen Kontext interessant ist: Gerade Journalisten glauben ja bis zum heutigen Tag noch, man könne nur ordentlichen Journalismus machen, wenn man eingebettet ist in die kuscheligen Strukturen einer Großredaktion eines Verlags oder Senders. Sebastian ist erst losgefahren und hat sich danach überlegt, wer das publizieren könnte. Was mir persönlich weitaus mehr imponiert als betreutes Pressereisen mit anschließenden „Das habe ich alles erlebt“-Erzählungen.

(Offenlegung: Ich kenne beide Autoren persönlich, Dirk ist u.a. mit einem Beitrag in „Universalcode“ vertreten. Mit beiden verbindet mich ein tendenziell freundliches Verhältnis.)

WIRED und was der Herr Gutjahr schreibt

Nur noch dieses Wochenende — und danach liegt dann die deutsche Ausgabe von WIRED auf dem (Laden-)Tisch. Dass wir dabei natürlich auch einige hochkarätige Autoren von außen dabei hatten, ist vermutlich keine Überraschung. Interessant fand ich, über wen im Vorfeld spekuliert wurde; innerlich am breitesten gegrinst habe ich immer, wenn eine Spekulation so richtig daneben ging. Und richtig gefreut habe ich mich, dass Richard Gutjahr dabei war. Kleiner Hinweis in eigener Sache: Richard hat auch am „Universalcode“ mitgeschrieben.

Ich mag an Richard, dass er zu den angenehmen Menschen gehört, die machen statt reden, die konstruktiv etwas versuchen und nicht lediglich nur den Stoiber spielen („Ich sage meine Frau, was ich alles machen würde – und sie macht es dann“). Einen großen Teil seiner Zeit verbringt Richard in Israel, sein Beitrag für WIRED hat damit natürlich zu tun. Was und wie genau – bitte hier entlang,