„Befremdliche Diskussion in Medien-Deutschland“

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Es ist eine befremdliche Diskussion, mit der sich Medien-Deutschland seit Anfang 2009 beschäftigt. Angetrieben von den Grossen der Branche, fordern die Presseverlage ein eigenes Leistungsschutzrecht. Was sie genau darunter verstehen, bleibt bis heute weitgehend im Dunkeln.
Es ist interessanterweise ein (ausländischer) Verlag, der das schreibt. Die NZZ über eine sehr deutsche und irgendwie kuriose Debatte.

Da-dam-da-dam-da-daaaa-daaa

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Jedes andere Lebensmodell, ob Selbstständigkeit, Elternzeit oder auch Arbeitslosigkeit, kommt in der Welt von Bayern 3 nicht vor. Und die Moderatoren lassen keinen Zweifel daran, dass es eine entfremdete, von den Hörern zutiefst verachtete Arbeit ist, die verrichtet werden muss, während das Radio läuft. Sie selbst feiern ihre eigene Medienkarriere auf der Bayern-3-Homepage als pure […]

Sonderformen des Irrsinns

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Im Letzten handelt es sich nämlich um eine gruppentherapeutische Sitzung, die aber interessanterweise in vierfacher Hinsicht verändert wird. Zum einen ist der Zeitraum der Sitzung abnorm lang. Mehrere Wochen verbringen die Kandidatinnen und Kandidaten zusammen, sodass es zu abnormem Verhalten kommen muss, statt dass hier ein heilendes Geschehen überhaupt einsetzen […]

Gutjahr in Ägypten

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Auch wenn ironischerweise einer der größten Selbstdarsteller im deutschen Netz diese Aktion als „Selbstdarstellung“ abtut, ich würde das gerne empfehlen: Richard Gutjahr ist auf eigene Faust nach Ägypten geflogen und bloggt von dort aus über das Land. Ich finde, dass man das unbedingt lesen sollte. Und Nico Lumma solange nicht weiter ernst nehmen sollte, solange […]

Geschäftsführer Richard Gutjahr

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Es ist ja schon immer wieder erstaunlich: Wenn es um Geschichten geht, die Blogger aufgedeckt haben (kommt ja eh nicht so rasend oft vor), dann sind Medien in der Nennung der Quellen eigenartig zurückhhaltend. Auch im neuesten Fall, als Richard Gutjahr recherchierte, wie sich WeTab selbst lobt, sind nicht wenige vorsichtig mit der Nennung des […]

Neue Formate: klein, praktisch,gut

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Journalismus im Netz – das heißt nicht nur, bisherige Inhalte vom Analogen ins Digitale zu bringen. Sondern auch: Jounalismus neu zu denken, neue Formate für neue Plattformen zu entwickeln. Das funktioniert bisher teilweise nur leidlich und wirkt häufig auch sehr bemüht.  Bei der iPad-App des „Spiegel“ beispielsweise muss ich immer wieder lachen, wie man dort […]

Augenzeugen-Apps

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Es gibt eine App fürs ipad, die ich Ihnen gerne wärmstens an Herz legen will: Eyewitness vom „Guardian“. Jeden Tag gibt es ein (wirklich nur: eines!) neues Foto, ein Reportagefoto, das eine Geschichte erzählt. Großartige, wunderbare Bilder, wie man sie leider viel zu selten zu sehen bekommt.
Und ganz nebenher glaube ich, dass das eine kluge […]

Die Loveparade und die Selbstgerechten

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Das ist wohl so: Seit einer Woche wissen wir Journalisten genau, was die Verantwortlichen der Loveparade alles falsch gemacht haben. Und wie man die Katastrophe schon im Vorfeld verhindern hätte können, hätte man nur auf die Journalisten gehört. Stefan Niggemeiers Beobachtungen eines leider ziemlich selbstgerechten Standes.

Südafrika, 2010 (27): Epilog

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Natürlich weiß ich, dass ich Sie mit meinen Erzählungen aus Südafrika lang genug genervt habe. Trotzdem, noch ein kleiner Nachtrag. Wir haben ja auch ganz klassisch analog dort gearbeitet und ein 64-Seiten-Printmagazin hergestellt (neben unserem Onlinemagazin. Ich kann sowas wie Print übrigens auch — und doch, das werde ich wirklich manchmal gefragt). Das Heft wird […]