Zeitung macht Fernsehen

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Zwei Beispiele für das Verwischen von medialen Grenzen, beide aus dem Haus DuMont: Der Kölner Stadt-Anzeiger betreibt seit längerem schon KSTA-TV, der „Express“ startet heute mit einem 5-Minüter-Experiment namens Express-TV. Zwar hat man dort an wirklich bewegtem Bild keine Rechte, hat das aber mit viel Zisch und Peng ganz passabel gelöst. Drei Schlussfolgerungen daraus: Zeitungshaus …

Sexy Clips und lokales TV

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De SZ widmet heute fast eine ganze Seite dem alten-neuen Münchner Lokalfernsehen. Erkenntnis daraus: Es ist immer wieder dasselbe beim Lokal-TV. Am Anfang starten ambitionierte Macher und sondern dabei erst mal Grundsätzliches ab:
1.) Wir haben aus den Fehlern der Vorgänger gelernt.
2.) Wir machen wirklich lokales Fernsehen und sind ganz nah dran an den Zuschauern.
3.) Qualität, …

Wie geht das denn??

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Ich weiß, ich hatte die Frage an dieser Stelle schon mal gestellt – aber angesichts dessen, dass es das Teil immer noch gibt und ich keine plausible Antwort gefunden und bekommen habe, wiederhole ich sie gerne nochmal:
Wie kann sich sowas denn nur halten? Und ergänzen würde ich gerne die Zusatzfrage nach den verbotenen Substanzen, die …

Citizen reloaded

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Die letzten Beiträge auf dieser Seite und auch die entsprechenden Kommentare haben sich ausschließlich um das Citizen-Media-Thema gedreht und es sieht mir fast so aus, als würde ich etwas arg defätistisch klingen. Soll so nicht sein, ich stolpere immer wieder über ausgesprochen schöne Projekte, wie dieses der BBC beispielsweise (via Notebook-Onlinejournalismus, vielen Dank dafür). Und …

Darfs ein bisschen weniger sein?

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20 Millionen Redakteure und Reporter wolle man mit der Reader´s Edition gewinnen, tönte die Netzeitung, als ihr Projekt an den Start ging. Dass da einiges an Marketing-Getöse dabei ist, war mir schon klar – aber ich war dann doch gespannt, wie viele es tatsächlich werden würden.
Thomas Mrazek hat´s recherchiert und – wenig erstaunlich – herausgefunden, …

Ein kleines Loblied…

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…so ganz nebenbei auf uns Journalisten und resp. damit auch auf mich, was ja auch mal sein muss. Denn nachdem ich mich in den letzten Wochen mal intensiv durch unzählige Web2.0-Geschichten gequält habe – und es war manchmal wirklich eine Qual – bin ich zu einer ganz banalen Erkenntnis gekommen: Jawoll, es geht dann doch …

Ich weiß nicht…

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…was soll es bedeuten, aber das vor allem von sich selbst hochgepriesene, mit einer eigenen Redaktionspraktikantin ausstaffierte und weitgehend selbsternannte Nachfolgemedium des gedruckten Lokalteils, das Nachrichten-Was-auch-immer-Blog minga.de (für Nichtbayern: der Bayer nennt München „Minga“) sieht ein klitzkleines bisschen tot aus. Wenigstens im Moment.

Leser-Reporter

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Keine genaue Ahnung warum, aber irgendwie muss ich bei dieser ganzen grassierenden Leserreporter-Geschichte momentan an „Big Brother“ denken. (also: das TV-Format; mit Orwell würde ich das dann doch nicht vergleichen wollen). Die eigentliche Erkenntnis damals war für mich nichts Skandalöses, sondern nur, dass es folgerichtig ziemlich langweilig ist, wenn langweilige und banale Leute ihr langweiliges …

Web als Vetriebskanal

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Wenn die Großen was vormachen, ist das Beleg genug dafür, dass eine Erkenntnis, die zunächst im Kleinen und in der Theorie diskutiert wurde, inzwischen auch im Alltagsgeschäft angekommen ist. Schön jedenfalls, dass man inzwischen auch bei einem Branchenriesen wie Disney ganz hochoffiziell einräumt, dass das Web kein Marketing-Gimmick, sondern ein regulärer und zudem überaus zukunftsträchtiger …