Was der Papst sagte

Alle Welt redet plötzlich über einen Satz, den der Papst bei seinem Besuch in Regensburg mehr beiläufig fallen ließ; ein Zitat eines byzantinischen Kaisers. Dieses Zitat schlägt plötzlich Wellen und weil man sich so gar nicht an diesen einen Satz erinnern kann, der noch dazu bei einem der weniger öffentlichen und spektakulären Auftritte beim Papst-Besuch fiel, würde man ihn gerne noch mal sehen/hören.

Ganz einfaches crossmediales Denken macht´s möglich – man liest die Geschichte bei Spiegel Online und hat den entsprechenden 50-Sekünder als Video sofort griffbereit. So einfach geht das. Simples wie gelungenes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten Journalisten inzwischen offen stehen. Web ist viel, viel mehr als HTML.

Nachtrag: Das bringt einen natürlich auf die Idee, mal nachzusehen, wie dieses Thema von anderen gelöst wird. Focus Online bringt ebenfalls ein Video zum Thema, allerdings ist man dort nicht im Besitz des Originalzitats, weswegen man eine klassische NiF mit ein paar Auftextbildern produziert hat. Gibt Fleiß- und auch Bonuspunkte für den guten Willen; relevanter und interessanter ist aber der Spiegel-Beitrag. n-tv hat gar keine Bewegtbilder, dokumentiert aber wenigstens die umstrittene Passage im Wortlaut; N24 tut nicht einmal das. Bezeichnend übrigens, dass die Bewegtbilder bei Online-Angeboten von Printobjekten zu sehen sind, während sich die Fernsehangebote in vornehmer Zurückhaltung üben.

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