Das Medienjahr 2023 – was kommt, was geht, was bleibt

Tweet Zugegeben: Die letzten Jahre hat mich die Disziplin der “Predictions” nicht sonderlich gereizt. Weil sich zwar jedes Jahr das eine oder andere getan hat. Aber so richtig aufregend war das alles nicht. 2023 dürfte das anders werden, es stehen einige Dinge vor der Tür, von denen ich sage:

Diversity kommt vor dem Fall

Jetzt mal ehrlich: Sie schauen doch auch WM, oder? Wenigstens heimlich, Sie können es zugeben, wir sind hier unter uns. Keine Sorge, ich will Sie nicht belehren und moralisieren will ich schon gleich gar nicht. Vor allem deswegen nicht, weil zu viel Moral schnell zum (kommunikativen) Boomerang

Ein Plädoyer für einen ordentlichen (digitalen) Streit

Ist Elon Musk ein bisschen irre geworden oder muss das so? Wenn es aktuell um die Zustände bei Twitter geht, dann geht es immer auch um die Zustände von Elon Musk. Meistens schüttelt man entrüstet den Kopf und macht dann irgendwie weiter. Vermutlich hat das damit zu tun, dass Twitter ohnehin in den

So viel Multimedia war noch nie

Sie lesen gerade einen Blogbeitrag. Sehr wahrscheinlich ist, dass Sie heute noch sehr viele andere Dinge im Netz machen werden. Sie werden lesen, sich mal ein paar Videos anschauen, vielleicht einen Podcast hören und dann in Social Media einen Post dazu absetzen. Die ganz normale multimediale

Das nächste Kapitel der unendlichen Geschichte vom Medienwandel

Zum ersten Mal habe ich den Begriff Medienwandel vor sehr, sehr langer Zeit gehört. Es könnte mittlerweile fast ein Vierteljahrhundert her sein, jedenfalls so lange, dass es schon wieder verblüffend ist, dass er immer noch existiert. Und nicht nur das. Momentan deutet einiges darauf hin, dass wir

Das Zeitalter der Edel-Influencer

Wenn es etwas gibt, was unseren Medienkonsum im digitalen Zeitalter verändert hat, dann das: Die klassischen Journalisten und Experten sind auf dem Rückzug. Gefragt ist ein anderer Typus. Ob das unbedingt gut tut, steht auf einem anderen Blatt.

Precht, Welzer und die Schlafschafe

Tweet Spätestens seit der Pandemie und all ihren Unannehmlichkeiten kennen wir das Spiel auch in Deutschland nur zu gut: Wenn man irgendwas nicht versteht oder es läuft nicht ganz so, wie man es gerne hätte, spätestens dann biegt jemand um die Ecke und faselt irgendwas von: “die Medien”.

Julian im Führerbunker

Irgendwie wird man ja das Gefühl nicht los, dass es eine ganze Reihe Menschen gibt, die fürchten, dass Julian Reichelt ein neo-ultrakonservatives Imperium begründen könnte. Der Mann von der "Bild", der düstere Zar der publizistischen Finsternis, der skrupellose Bonsai-Trump. Aber nachdem man nun