Spiegel Daily: Nur 1 Minute Lesezeit!

Seit Dienstag, 17 Uhr, gibt es „Spiegel Daily“. Ein Projekt, das nicht nur mal eben die Zukunft von Tageszeitungen neu definieren wollte, sondern zudem dem gebeutelten Haus auch ein paar Erlöse bescheren sollte. Nach dem Blick auf die Erstausgabe ahnt man: Bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg. “Read

Der digitale Kreativitäts-Schub im Journalismus

Streaming-Angebote im Netz boomen, während TV immer öder wird. Kreativer Journalismus sammelt mal eben Millionen für seine Finanzierung ein, während konventionelle Angebote in Routine erstarren. Der Trend: Der digitale Wandel setzt enorme kreative Potentiale frei – nur nicht bei jedem…“Read

Vier Wünsche an die neue Tageszeitung

Es könnte alles so einfach sein: Heute früh ist die Mail des zuständigen Kollegen der offensichtlich etwas erratisch kommunizierenden Tageszeitung gekommen – und siehe da, die Sache hat sich geklärt: Ich hatte nach einem Zustell-Reklamations-Formular gegoogelt und bin auf einem alten gelandet, das irgendwo noch im Nirvana des Netzes vorhanden war. Deswegen eine leere Antwort und das beim Leser zurückbleibende Gefühl, dass man sich nur sehr bedingt um ihn kümmert. Der Kollege hat eine ausgesprochen freundliche Mail geschrieben und schon ist alles wieder gut. “Read

Das Mittelmaß ist am Ende

Nach zwei Monaten als Abonnent einer Allerweltszeitung gebe ich wieder auf. Mit der Erkenntnis, dass weder dieses Internet noch die Umsonst-Kultur der größte Feind dieser Blätter sind.  Viel gefährlicher: gelebtes Mittelmaß und eine erstaunliche Wurstigkeit in einer Branche, in der man so etwas Altmodisches wie Leidenschaft immer noch gut gebrauchen könnte. “Read

Flachsinn in der Filter Bubble

Diese Geschichte hier benötigt einen mittellangen Vorlauf. Ich habe mich sehr lange der Szene der Digitalisten sehr zugehörig gefühlt. Wenn jemand die Auffassung vertrat, zu viel flaches Zeug im Netz sei nicht allzu gesund, hat das bei mir schnell Reflexe ausgelöst. Ich dachte dann sofort an Menschen der Kategorie Manfred Spitzer, die grundsätzlich alles für gehirnschrumpfend halten, was nicht auf Papier oder noch besser Buchseiten gedruckt ist. Ich habe an eine Print-Kamarilla geglaubt, die aus reinem Eigeninteresse alles verhindern will, was digital ist. Meistens kam ich mir vor wie in den späten 70ern, in denen es gerne mal hieß, Fernsehen führe zur Totalverblödung. Flachsinn im TV also immer, nur im Netz nicht?

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Machen wir unseren Job…

Die Wahl im Saarland war noch nicht richtig ausgewertet, da durfte man sich mal wieder die Frage stellen: Wie weit kann man Journalisten und anderen Meinungsmachern noch trauen?

Keine Sorge, ich bin nicht unter die Populisten gegangen und brülle jetzt auch irgendwas von „Lügenpresse“. Aber ein paar Gedanken über den ritualisierten Journalismus darf man sich ja schon mal machen, vor allem dann, wenn einem der eigene Berufsstand doch noch ein wenig am Herzen liegt. Und der hat keinen guten Eindruck hinterlassen in den letzten Tagen, was dummerweise den Lügenpresseschreihälsen ein bisschen Wasser auf die Populistenmühlen geben könnte.

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Wer braucht schon Fakten?

Nicht mal mehr die Hälfte der Deutschen vertraut Medien, sagt eine neue Studie. Jetzt sollen es Fact-Checking und Transparenz auf Teufel komm raus irgendwie richten. Dumm nur, dass das eigentliche Problem ein ganz anderes ist…

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Das üble Spiel der Populisten

Einfach mal irgendwas raushauen und dann schauen was passiert: Populisten machen es dem Journalismus gerade reichlich schwer. Auch deshalb, weil digitale Strukturen das Lügen so einfach wie noch nie machen…

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Noch 5 Jahre bis zum Touchdown…

Nur zwei Zeitungen sollen in den USA überleben. Und in Deutschland? Der Countdown für Verlage und Sender läuft auch hier…

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Fünf Thesen zum Journalismus 2020

Visuelle Inhalte, Digital-Native-Style, Communities und User-Finanzierung: Fünf Thesen zu den wichtigsten Entwicklungen des Journalismus 2020.
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