Zoomer, ebenfalls revisited

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Erstaunlich, wie Ambitionen innerhalb einer Woche in sich zusammenfallen können. Wäre es von Relevanz und würde es sich lohnen, ich würde nach Bildblog wahrscheinlich Zoomerblog ins Leben rufen (lohnt aber nicht, weil Zoomer ohne Relevanz ist). Wie auch immer, erstaunlich ist es ja schon, wie fahrlässig und salopp dort mit journalistischen Prinzipien umgegangen wird, da …

Und sag´mir keiner was…

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…über ein vermeintlich desinteressiertes junges Publikum. Die Nachrichtencommunity hat sich bei Zoomer jedenfalls aktuell dafür entschieden, dass die Enttarnung des BND-Informanten in Sachen Liechtenstein Topthema sein soll. Weiter: Die US-Primaries und das Duell Obama/Clinton sowie desweiteren eine Vorschau auf die Champions League und ein paar Sätze über das fidellose Kuba. Und sonst noch ein bisschen …

Abschreiber

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Dass Journalisten gerne bei anderen Journalisten abschreiben – nunja, realistischerweise wissen wir alle, dass wir uns gegenseitig immer wieder mal inspirieren. Dass allerdings Spiegel Online eine Geschichte der Washington Post fast wortgetreu übernimmt, geht dann über die Definition des Begriffs „Inspiration“ doch weit hinaus.

Zoomer, erster Eindruck

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Ja, vermutlich ist genau das das Problem: Ich bin zu alt für zoomer.de. Zu wenig hip, zu wenig cool, zu konservativ und zu sehr versessen auf Inhalte. Zoomer duzt mich konsequent, was mich ziemlich nervt. Zoomer ist knallegrün, was meine Augen stört. Zoomer ist an irgendeinem Reißbrett entstanden und leidet de facto an den selben …

Synergie statt Journalismus

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Was kann man mitnehmen aus dem Desaster bei der Berliner Zeitung? Eine ganze Menge. Beispielsweise die Erkenntnis, dass funktionierender Journalismus eben doch nicht nur durch digitale Workflows und multimedialen Synergiequatsch erreicht wird. Journalistische Relevanz und Content Management Systeme haben weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick irgendetwas miteinander zu tun. Und wenn man, …

Netzeitung, neu

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Die Netzeitung hat sich ein neues Gesicht gegeben. Und dieser Relaunch ist tatsächlich so dröge, durchschnittlich, vorhersehbar, mittelmäßig und Lehrbuch-Standards entsprechend geworden, dass ich es irgendwie nicht der Mühe wert befunden habe, mich damit intensiver auseinanderzusetzen. Merke: Wenn jegliche Eigenkreativität fehlt, nutzt auch das Lehrbuch nix.
Der Nächste, bitte. 

Aschermittwoch

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Sehr positiv notiert: Die Berichterstattung über die künstliche Verlängerung des Faschings mit Namen „Politischer Aschermittwoch“ hat heute in der aktuellen Berichterstattung so gut wie gar nicht mehr stattgefunden. Gut so. Der nachrichtliche Nährwert der Phrasenschleudern hält sich schon seit langem in engen Grenzen. Und dass man jede PR-und Gaudiveranstaltung zum Aufmacher hochstilisieren muss, war schon …

Die Online-Hilflosigkeit von Tageszeitungen

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In Passau läuft derzeit ein Prozess, in dem ein Mord verhandelt wird, dem man selbst mit dem Attribut „grausam“ nicht gerecht wird. Er gehört zu jener Kategorie von Prozessen, über die auch überregionale Medien einigermaßen groß berichten. Heute hielt der Statsanwalt sein Plädoyer – man konnte vom Verlauf der Verhandlung her zwar durchaus absehen, welche …