Twitter und Facebook: Gehen oder bleiben?

Jeden Tag, wenn ich meine Social-Media-Kanäle öffne, kommt dieses merkwürdige Gefühl auf, das mit Ambivalenz wenigstens halbwegs vernünftig beschrieben ist. Auf der einen Seite durchaus so was wie Freude, weil es Nachrichten und Menschen gibt, die man immer wieder gerne liest. Gleichzeitig kommt aber auch die Ahnung, dass es mir in absehbarer Zeit die Laune verhageln wird. Weil soziale Netzwerke ja auch immer das sind: latente Zeitverschwendung, eine Bühne für selbstverliebte Narzissten, Schauplatz von Pöbeleien und Ausfälligkeiten, dazu muss man nicht Franck Ribéry sein. Was überwiegt? Keine Ahnung. Hängt mit der Tagesform zusammen; mit meiner eigenen und mit der der anderen.

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2019 – ein ganz kleines bisschen mehr Optimismus, bitte!

Ein bisschen fühlt sich die Medienwelt Ende 2018 an wie die Nationalmannschaft. 2018 war ein gruseliges Jahr. Aber inzwischen sieht es so aus, als könnte es 2019 ganz gut weitergehen. Weil was Gutes nachkommt.

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Wenn Journalismus zum Posing wird

Smartphones, Apps und Social Media: Damit ließe sich ein komplett neues journalistisches Storytelling definieren. Bisher aber kommt nicht sehr viel mehr raus als langweiliges Posing und ein paar Kommunikationsattrappen. Kein Wunder, dass die Polarisierung ganzer Gesellschaften immer schneller vorwärts geht.

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