Der Abschied von Twitter (und die Zukunft von Social Media)

Elon Musk ist jetzt endgültig der Herr über Twitter. Sich selbst bezeichnet er in seiner Twitter-Bio als “Chief Twit” (sinngemäß so viel wie “Oberdepp”); ein echter, mäßig witziger Musk eben. Danach räumte er in dem Laden erstmal auf und pustete eine Menge unausgegorenen Quark in die Atmosphäre, beispielsweise will er künftig für einen verifizierten Account 8 Dollar nehmen. Das alles hielte ich persönlich für über 40 Milliarden Dollar ja nur ein bisschen dünne, aber gut: seine Kohle, sein Laden und mit beidem kann er tun und lassen, was er will.

Vom Nutzen der “Militärischen Nacht”

Unlängst habe ich mich mal wieder ein wenig durch Twitter gescrollt. Und mich dann gewundert: Das Netzwerk, in dem ich schon seit fast 15 Jahren angemeldet bin und das ich früher wirklich gerne genutzt habe – ich bin dort fast überhaupt nicht mehr aktiv.

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Video, Stories, Reels, Shorties lösen zunehmend mehr Social Media aus dem Zeitalter von Facebook ab. (Foto: Envato Elements)

Das Ende von Facebook (und Social Media) wie wir es kennen

Sie sind noch bei Facebook unterwegs? Dann sind Sie entweder wie ich ein etwas älteres Semester. Oder veränderungsresistent oder beides. Nur, dass Sie wirklich ein richtiger Facebook-Fan sind, das wird zunehmend unwahrscheinlich.

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Bitte keine leeren Sprechblasen, sonst wird das nix mit dem Engagement! (Foto: Envato Elements)

Das (hoffentlich) baldige Ende des „Engagement Baiting“

Im Zusammenhang mit Instagram habe ich jetzt einen hübschen Begriff gelesen: “Engagement Baiting”. Das ist eine subtile, wenn auch nicht weniger nervige Variante des “Click Baiting”. Warum man beides nicht…

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Immer raus damit, Hauptsache viel und schnell und snackable? Kann man machen. Bringt aber eher unerwünschte Nebeneffekte. (Grafik: Envato Elements)

Snackable Content, der Big Mac im Netz

"Snackable", das ist so wie die echten Snacks im Leben. Haben wenig Nährwert und machen dick und träge. Zeit, den Unsinn als das zu benennen, was er ist.

Miteinander reden? Kunststück!

Bernhard Pörksen ist ein Phänomen. Schreibt in schöner Regelmäßigkeit Bücher, die den Diskurs über die (digitale) Gesellschaft vorgeben. Braucht dafür keinerlei PR-Schnickschnack und muss auch keine fragwürdigen Frisuren tragen. Bleibt…

Auf dem Weg in eine bessere digitale Zukunft

Als das "alte" Jahrzehnt zu Ende ging, habe ich mir den Frust von der Seele geschrieben. Über die Entwicklungen der letzten zehn Jahre, die passenderweise im ganz besonders irrsinnigen 2019 kumulierten. Es war ja schließlich nicht nur der Zustand der Debatten-Unkultur im Netz, den man bedenklich finden musste (und muss). Auch viele andere Dinge im digitalen Leben waren (und sind) nicht so, wie man sie gerne hätte. Ich glaube trotzdem: Mit ein bisschen Glück wird die folgende digitale Dekade eine deutlich bessere.