Auf dem Weg in eine bessere digitale Zukunft

Als das „alte“ Jahrzehnt zu Ende ging, habe ich mir den Frust von der Seele geschrieben. Über die Entwicklungen der letzten zehn Jahre, die passenderweise im ganz besonders irrsinnigen 2019 kumulierten. Es war ja schließlich nicht nur der Zustand der Debatten-Unkultur im Netz, den man bedenklich finden musste (und muss). Auch viele andere Dinge im digitalen Leben waren (und sind) nicht so, wie man sie gerne hätte. Ich glaube trotzdem: Mit ein bisschen Glück wird die folgende digitale Dekade eine deutlich bessere.

Medien 2020: Ein Megatrend und ein paar offene Fragen

Der Reuters Trend Report 2020 ist draußen – und wie jedes Jahr eine spannende Lektüre. Für das frisch begonnene Jahr sieht er Medien und Journalismus vor ein paar richtungsweisenden Grundsatzentscheidungen, erkennt aber auch ein richtig boomendes Zukunftsfeld.

Greta, die Umweltsau und ein ziemlich kaputtes Jahrzehnt

Vielleicht muss es ja so sein: Die beiden absurdesten Debatten des letzten zehn Jahre wurden am Ende der Dekade geführt. Einer Dekade, von der sich nicht sagen lässt, dass sie eine gute für Medien, Kommunikation und die digitale Gesellschaft gewesen wäre.

Eine Frage des Geschäfts

Was ist wichtig, was nicht? Eine Frage, die sich in Zeiten des digitalen Overflows meistens nur noch mit „Kommt drauf an“ beantworten lässt. Weswegen Journalisten und Medien immer häufiger Weltbilder und Sichtweisen verkaufen. Das hat grundlegende Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Weil Weltbilder wichtiger sind als vermeintliche Kostenlos-Mentalität oder Lesefaulheit.