Das ist schon wieder nicht das Ende (zumindest für die meisten)

In Krisenzeiten zeigt sich, was Journalismus, Journalisten, Agenturen und andere Kommunikatoren so können. Vermutlich werden wir vieles aus den jetzigen Wochen und Monaten mitnehmen. Und: Während die einen sich digital neu erfinden, gehen die Besitzstandswahrer endgültig unter.

Podcasts, ein Friedhof der vertanen Chancen

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Letzte Woche habe ich echt gestaunt: Die geschätzten Freunde vom „Digital Publishing Report“ haben eine digitale Konferenz zum Thema Audio veranstaltet. Und, so weit ich das gesehen habe, über 200 Leute waren den Tag über mit dabei. Soll nochmal einer sagen, Audios und Podcasts wären nicht der ganz heiße Scheiß (aktuell wenigstens).

Rhein-Zeitung 2020: Vorreiter in die Krise

Die Rhein-Zeitung wagt ein bizarres Experiment: Sie wird zu Deutschlands erster Lokalzeitung ohne Lokalredaktionen. Sie schließt nämlich entgegen erster Meldungen nicht nur kleine Redaktionsstandorte. Sondern de facto: alle Lokalredaktionen. Sie könnte damit wenn Vorgeschmack auf das geben, was wir in den kommenden Jahre in einigen Regionen erleben werden.

Lokalzeitung ohne Lokales

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Mist, jetzt muss ich meinen ursprünglichen Vorsatz, 2020 nicht über Tageszeitungen zu bloggen, schon das zweite Mal in diesem Jahr brechen. Und wir haben noch nicht einmal März. Kann es sein, dass dieses Jahr unangenehmer wird, als wir dachten? Oder ist das nur eine zufällige Häufung schlechter Nachrichten für die Lokalzeitung?

Miteinander reden? Kunststück!

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Bernhard Pörksen ist ein Phänomen. Schreibt in schöner Regelmäßigkeit Bücher, die den Diskurs über die (digitale) Gesellschaft vorgeben. Braucht dafür keinerlei PR-Schnickschnack und muss auch keine fragwürdigen Frisuren tragen. Bleibt immer bei der Sache und rückt das Thema in den Mittelpunkt. Nicht sich selbst und seine Geschichte(n), wie es der eine oder andere selbstverliebte- und …

Wie Facebook uns auch dann verfolgt, wenn wir gar nicht bei Facebook sind

Ziemlich leise hat Facebook eine neue Funktion eingebaut. Mit ihr kann man jetzt nachverfolgen, wo Facebook uns auch dann trackt, wenn wir gar nicht bei Facebook sind. Wenn man sich das anschaut, ist man selbst als abgebrühter Bewohner des Planeten Facebook einigermaßen geschockt.

Der 15-Minuten-Fame des Klimaretters Tom Radtke

Soll man sich wundern, wie sehr das soziale Netz und der Journalismus dort immer mehr zu einem Hort gequirlter Belanglosigkeiten und Geschäftigkeit vortäuschender Aufgeregtheit werden? Eher nicht. Wie das im Alltag aussieht, zeigen drei komplett wirre Tweets und die mediale Aufgeregtheit dazu.

Auf dem Weg in eine bessere digitale Zukunft

Als das „alte“ Jahrzehnt zu Ende ging, habe ich mir den Frust von der Seele geschrieben. Über die Entwicklungen der letzten zehn Jahre, die passenderweise im ganz besonders irrsinnigen 2019 kumulierten. Es war ja schließlich nicht nur der Zustand der Debatten-Unkultur im Netz, den man bedenklich finden musste (und muss). Auch viele andere Dinge im digitalen Leben waren (und sind) nicht so, wie man sie gerne hätte. Ich glaube trotzdem: Mit ein bisschen Glück wird die folgende digitale Dekade eine deutlich bessere.